Neben den sogenannten "Consumer Geräten" gibt es auch spezialisiertere Formen von Druckern, wie zum Beispiel DIN A1 Drucker. Diese Geräte können bis auch Großformate bis A1 drucken.
Großformatdrucker sind in den meisten Fällen nicht einfach nur DIN A1 Drucker, sondern müssen stark (je nach Einsatzgebiet) voneinander abgegrenzt werden. Wichtig ist dabei zu wissen, dass es mehrere Technologien für großflächige Drucke gibt.
Ein Beispiel ist das "Continuous Inkjet" Verfahren. Mit diesem Verfahren lassen sich viele Produkte nahezu unabhängig von ihrer Oberfläche bedrucken. Dabei wird die Tinte mit Hochdruck und unter Zuhilfenahme von elektrischer Ladung sehr präzise auf das Produkt aufgebracht. Praktisch ist zusätzlich, dass nicht benötigte Tinte über ein Fangrohr zurück in den Tintenkreislauf gelangt und somit nicht verloren geht.
Sehr geläufig ist auch die Nutzung des "Drop on Demand" Verfahrens, da dieses dem Bubble-Jet-Druck, welcher von Endnutzer-Geräten genutzt wird, stark ähnelt. Kleine Tintentröpfchen werden hierbei erhitzt und werden durch die Ausdehnung aus der Druckerdüse gepresst. Somit lassen sich auch sehr präzise Grafiken drucken. Praktisch nur bei einem DIN-A1 Drucker und ähnlich hochformatigen Geräten zu finden ist das UV-Direktdruckverfahren. Das Verfahren ermöglicht es, praktisch jedes Material zu bedrucken. So wird es zum Beispiel für das Drucken auf Glas und anderen Materialien eingesetzt.
Dies ist möglich, weil die Tinte nicht trocknet, wie es vom eigenen Drucker im Büro oder Heim bekannt ist, sondern weil sie ausgehärtet wird. Dazu wird ultraviolettes Licht benutzt, welches die Tinte aushärtet. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist die geringe Haltbarkeit bei Sonnenlicht und anderen äußeren Einflüssen. Dagegen stehen mehrere Vorteile, wie niedrige Kosten und daraus resultierende quantitative Verbesserung beim Drucken.
Als letzte Möglichkeit, A1 Drucker zu konstruieren, gilt die Anwendung des Thermotransferdruckes, bei dem harzhaltige Farbe mit Hitze von einem Farbband auf das Papier übertragen wird. Durch diese Funktionsweise lassen sich sehr detaillierte Drucke realisieren, solange keine sogenannten Halbfarben, wie zum Beispiel grau, dazukommen. Farben, die nicht auf dem Farbband enthalten sind, können dadurch nur gerastert dargestellt werden.